Hoffnung schon hier auf Erden?!

Besonders das letzte Jahr sah eher recht hoffnungslos aus. Immer wieder gab es Unruhen, Straßensperren, kaum Treibstoff, Kidnapping. Die Hauptstraßen werden bis heute von Banditen kontrolliert. Dies schuf natürlich große Unsicherheit für alle. Demonstrationen führten dazu, dass die Uni und die Büros des Öfteren geschlossen wurden. Wir müssen uns solidarisch zeigen, denn wir alle leiden unter dieser Situation. Keiner weiß, wie es weitergehen wird. Und da soll man noch Hoffnung haben, dass es besser wird?

Ja, trotzdem hoffen wir! Denn unser Herr ist größer als all das Böse!

Unsere Mitarbeiter ...

… und wir sind uns täglich bewusst, dass Gott uns in seiner Hand hält und uns bewahrt. Wir versuchen, uns immer wieder daran zu erinnern, dass wir „nur Gast auf Erden“ sind.

Unsere Studenten

Da SEED seit einiger Zeit „schlechte Presse“ hat, haben wir eine ganze Reihe Schüler verloren. Wir sind immer noch nicht staatlich anerkannt und deswegen haben viele uns verlassen. Aber trotzdem gibt es wieder Zuversicht und einige Kurse werden gehalten. Besonders Fächer wie „Professionelle Etikette“ kamen gut an. Fazit: „Nur bei SEED können wir so was gelehrt bekommen!“ Bitte betet doch mit, dass wir endlich die Anerkennung bekommen und dass wir mehr und mehr lernen, uns auf Gott zu verlassen und nicht mutlos werden.

Unterstützung nach Erdbeben SEED hilft immer noch Einzelnen, Gruppen und Kirchengemeinden dabei, ihre Häuser und Kirchen wieder aufzubauen. Es gibt noch viel zu tun. Bei SEED werden jetzt als Nächstes die Büros dran sein, denn die meisten von uns teilen ihren Raum provisorisch mit anderen Mitarbeitern.

Wir wollen uns bei Euch bedanken für Eure Ermutigung durch Gebet, Gaben und E-Mails. Wir schätzen dies sehr und wissen, dass Ihr uns in diesen schwierigen Zeiten mittragt. Das gibt uns Kraft! Mit den Worten aus Jeremia 29,11 grüßen wir Euch bis zum nächsten Mal: „Denn ich allein weiß, was ich mit euch vorhabe: Ich, der HERR, habe Frieden für euch im Sinn und will euch aus dem Leid befreien. Ich gebe euch wieder Zukunft und Hoffnung. Mein Wort gilt!“

Frantz und Doriss Arbeit unterstützen

Hinweis: Die Beiträge von Missionaren sind persönliche Zeilen und geben nicht notwendigerweise die Meinung der VDM wieder.

Frantz und Doriss Blog

Hier gibt es noch mehr Beiträge und Geschichten von den Missionaren und ihrer Arbeit im Einsatzland zum Weiterlesen.

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unterwegs | Ausgabe 1/2025
Solche Fragen werden mir immer wieder gestellt. Jeder weiß, dass Frantz der Direktor von SEED ist und der Rektor von USITA, unserer Uni, und dass er gern predigt. Aber ich? Ich habe mir selbst den Titel „Koordinatorin für Logistik“ gegeben, denn der passt am besten: Ich darf Putzpläne und Renovierungsarbeiten mitorganisieren und habe immer ein offenes Ohr für meine Mitarbeiter und besonders für unsere Studenten. Die kommen öfter zu mir, um zu quatschen, und immer wieder darf ich ihnen Zeugnis sein. Ich sage immer: „Auch wenn du noch nicht glauben kannst, ich bete trotzdem für dich.“
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unterwegs | Mai 2024
Im Februar 1988 kam ich (Doris) in Haiti an, ich hatte einen Vierjahres-Vertrag unterschrieben. Begeisterung, Nervosität, Unsicherheit waren zunächst mal meine Begleiter.
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unterwegs | Dezember 2023
Wir haben sie: die staatliche Anerkennung! Jetzt sind unsere Uni und damit auch der von uns angebotene Bachelor in Agrarwirtschaft vom Staat anerkannt. In den letzten Jahren haben wir viele ...