Hoffnung per Flugzeug und Schiff
Seit mehr als siebzehn Jahren sind wir mit unserer Partnermission, dem Missionsflugdienst „Asas de Socorro“, in Brasilien unterwegs. In dieser Zeit durften wir vor allem im Amazonasgebiet viel Hoffnung in abgelegene Gebiete bringen. Meist geschah dies indirekt, indem wir Missionare und andere Partner in entfernte Dörfer und Siedlungen flogen, wo diese durch ihre Arbeit die Hoffnung des Glaubens weitergeben durften.
Gute Nachricht per Schiff
Seit den 1980er-Jahren hat Asas de Socorro einen eigenen Arbeitszweig, der Ärzte, Zahnärzte, Evangelisten und andere Mitarbeiter mit unseren Flugzeugen oder mit eigenen oder geliehenen Booten und Schiffen in Gebiete bringt, die sonst von der medizinischen Versorgung abgeschnitten sind und wo die gute Nachricht von der Hoffnung durch den Glauben an Jesus selten ankommt. Ein Beispiel ist die Indigenen-Siedlung K. am Rio Purus, die bis vor wenigen Jahren durch Alkohol und teils gewaltsame Konflikte bei den Nachbarsiedlungen verrufen war. Dies ging so weit, dass die Kinder des Dorfes in der Nachbarsiedlung nicht zur Schule gehen durften.
Durch die Arbeit von Asas de Socorro und einer Partnerorganisation vor Ort kamen der Dorfchef und weitere Bewohner zum Glauben. Als wir im Oktober 2021 zu Besuch waren, feierten wir dankbar die Einweihung der neuen Kirche und die Taufe von 22 Gläubigen. Zum Fest kamen auch viele aus den Nachbarsiedlungen und fröhliche Einheit ersetzte die früher hohen Mauern zwischen den Nachbarn.
Neue Arbeit mit dem Klinikschiff „Serguem Silva“
Nach über 20 Jahren im Missionsflugdienst hatten wir im letzten Jahr den Eindruck, dass es Zeit wurde, diese Arbeit Jüngeren zu überlassen. Sofort bekamen wir dann beide die Einladung, von Manaus aus mit dem kleinen Klinikschiff „Serguem Silva“ zu arbeiten, das „World Vision“ seit Mai 2021 Asas de Socorro zur Nutzung überlassen hat.
Christoph wird ab August unter anderem als Teil der Besatzung arbeiten und bei den Einsätzen zusammen mit Rosirene den Menschen vor Ort unsere Hoffnung weitergeben. Wir sind dankbar für diese neuen Aufgaben und freuen uns darauf.
