Hoffnung mitten im Krieg

Die meisten Orte, an denen wir arbeiten, sind aufgrund von Krieg, Gewalt oder Verfolgung schwer zugänglich. Für die Christen dort spielt Hoffnung eine große Rolle, auch um die Liebe Jesu zum Nächsten und zum Feind greifbar zu demonstrieren. Hier ein Zeugnis aus einem unserer Einsatzgebiete im Kongo.

Kongo

Im Mai leitete ich ein Einsatzteam aus Amerikanern und Kongolesen in ein kleines Dorf im Osten Kongos, das sich derzeit im Kriegszustand befindet. Wir besuchten Kongolesen, die durch den Krieg aus ihren Dörfern vertrieben wurden. Wir zeigten den Jesus-Film, predigten das Evangelium, trainierten Pastoren und Jugendleiter im Evangelium und führten eine medizinische Kampagne durch.

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Ich fragte die Anwesenden, welcher Teil unserer Trainings und/oder unseres Dienstes sie an unserem gemeinsamen Wochenende am meisten geprägt hat. Die Antwort von einem der Pastoren werde ich nie vergessen: „Dass ihr hierhergekommen seid, eure Familien und euer Zuhause verlassen habt, euch selbst in Gefahr brachtet, um bei uns zu sein, zeigt uns, dass es Hoffnung gibt. Wir glauben, dass euer Hiersein ein Zeichen von Gott ist, dass Frieden in unser Dorf und in unsere Nation kommen wird. Kein Ausländer kommt hierher, weil es zu gewalttätig und zu gefährlich ist, und wenn NGOs in der Nähe arbeiten, bleiben sie nie in unserem Dorf. Aber ihr habt es getan. Ihr habt euch sogar mit uns fotografieren lassen. Ich glaube jetzt, dass Jesus hier ist und meinem Volk Hoffnung bringen wird.“

Hoffnung auf Herrlichkeit

Was sie am meisten beeindruckte, war nicht die Lehre oder die Evangelisation, sondern vielmehr Christus in uns, die Hoffnung auf Herrlichkeit, die in ihrem vom Krieg zerrütteten Dorf auftauchte. Es war unsere und Seine Anwesenheit, die sie mit Hoffnung erfüllte. Diese Leute sind echte Glaubenshelden. Wir werden in den kommenden Jahren dieses Dorf und die Umgebung weiter erreichen.

Unsere Brüder und Schwestern baten uns zu beten um: Frieden, damit sie das Evangelium effektiver verbreiten können Gewissheit, dass Gott in ihrem Leiden bei ihnen ist

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Erst letzten Monat war eine Jugendgruppe bei uns und wir erlebten, wie 16- und 17-jährige das Gelernte in die Praxis umsetzten: bei einem Kidsevent, bei Haus-zu-Haus-Besuchen und sogar beim Spaß am Fluss. Jesus hat durch sie gerettet und geheilt, so wurde nach MS die volle Beweglichkeit wiedergewonnen, eine teilweise Ertaubung geheilt und vieles mehr.
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