Hoffnung im Leid

Folgende bewegende Geschichte wollen wir mit euch auch auf diesem Wege teilen:
Die 27-jährige Mutter litt seit ihrer Kindheit an einer Linsentrübung, die sich bereits im Mutterleib gebildet hatte. Im Alter von 6 Jahren wurde sie deshalb in Cusco zum ersten Mal am grauen Star operiert. Diese Operation verlief leider nicht gut. Wochenlang wurde sie behandelt, hatte Schmerzen und Angst – und am Ende hatte sie die ursprüngliche Sehkraft ganz verloren. Für das damals sechsjährige Mädchen eine schreckliche Erfahrung! Mit dieser Einschränkung durchlebte sie ihre Schulzeit, heiratete und bekam zwei gesunde Kinder, die sie bisher nie richtig sehen konnte.

Seit ihrer Kindheit war sie blind

Doch dann hört sie eines Tages von Bekannten von einem Missions-Krankenhaus für die Armen in Curahuasi. Sie kommt ohne Termin in der Hoffnung auf Hilfe. Werner ermutigt sie und erklärt ihr die Möglichkeit einer Heilung durch eine Operation. Ihr kommen die Tränen, Tränen der Erleichterung und der Hoffnung nach 21 Jahren Blindheit. Auch wenn es für Werner ein Routineeingriff ist, betet das Team vor dem ersten Schnitt zu Gott um seinen Beistand. Die Operation verläuft gut und wie geplant, auch dank der modernen Kleinschnitt-OP-Technik, die Werner eingeführt hat.

Am Tag nach der OP bereits erreicht die Patientin daher 2/3 der möglichen Sehkraft, die Erleichterung und die Freude über den raschen Operationserfolg und die sofortige Wiederherstellung der Sehkraft ist groß. Nicht nur Werner kann sie an diesem Tag zum ersten Mal richtig erkennen, sondern später auch ihren Mann und viele unbekannte Einzelheiten in den Gesichtern ihrer Kinder. Den Moment der Wiederherstellung wird sie so schnell nicht vergessen.

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Hinweis: Die Beiträge von Missionaren sind persönliche Zeilen und geben nicht notwendigerweise die Meinung der VDM wieder.

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