Herausgefordert und beschenkt Jesus folgen

Dagmar und ich kamen als Teenager zum Glauben an Jesus und engagierten uns bald darauf in der Kinder- und Jugendarbeit. Früh entstand der Wunsch, in die Mission zu gehen – und Gott führte uns diesen Weg. Damit ergab sich eine erste weitreichende Konsequenz für die Wahl des Ehepartners: Nicht nur, dass sie bzw. er selbstverständlich Jesus von Herzen folgen sollte, sondern es musste auch die Bereitschaft zur Mission gegeben sein. Und Gott hat uns mit einander beschenkt.

Unsere Berufung zur Mission bringt, so war es uns von Anfang an klar, einen bescheidenen Lebensunterhalt mit sich. Mit dem Verstand war schnell zugestimmt, das Durchleben im Alltag ist manchmal herausfordernd: Was tun, wenn wie vor Jahren das Auto mit 370.000 km am Ende und das Konto leer ist? Nach über 31 Jahren in Österreich können wir sagen: Gott hat durchgetragen – geschenkte Autos, 16 Jahre ohne Mieterhöhung, Kurzurlaube an der Adria mit Verwandten, die alles bezahlten. So viele treue Freunde, Beter und Spender! In die Mission zu gehen bedeutet, Gewohntes und Freunde zurückzulassen. Wir genießen jede Begegnung mit lieben Freunden in der alten Heimat; und mit Kärnten hat Gott uns eine neue Heimat und dort viele neue Freunde gegeben.

Gottes Wirken erleben


Missionsarbeit heißt für uns, sich immer wieder auf neue Menschen einzulassen, einander auf der Herzensebene zu begegnen. Manches, was wir dabei an Leid und Verletzungen hören, geht tief unter die Haut. Demgegenüber steht Gottes Wirken im Leben vieler Menschen, die sich auf ihn einlassen. Wir dürfen das hautnah miterleben und sind dankbar! Jesus konsequent zu folgen, bringt uns manchmal an unsere Grenzen und oft zum Staunen über ihn. Es macht unser Leben intensiv und hält unseren Glauben lebendig.

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Hinweis: Die Beiträge von Missionaren sind persönliche Zeilen und geben nicht notwendigerweise die Meinung der VDM wieder.

Rudolf und Dagmars Blog

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Das Telefon klingelt. Ein junger Mann sei gestorben, und der Pfarrer wolle die Beerdigung nicht übernehmen. Die Familie sei verzweifelt. Ich sage zu, denn Hilfe hängt für mich nicht von der Kirchenzugehörigkeit ab.
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unterwegs | Ausgabe 1/2025
Ein Dienst im Nachbarland Österreich wird nicht immer als vollwertiger Missionsdienst wahrgenommen. Die einfache Erreichbarkeit ermöglicht, durch persönliche Besuche Anteil zu nehmen an Dienst und Leben des Missionars. Diese Form der Anteilnahme schätzen wir sehr.