Größer, als du denkst

„Unsere Kinder brachten von der buddhistischen Schule natürlich ihre Freunde mit nach Hause. Denen gefiel es bei uns, und bald kamen auch die Eltern mit. Sie spürten die andere Atmosphäre in unserer Familie und fragten, wieso es bei uns so anders sei. Wir waren überrascht, wie schnell Gott uns Türen für das Evangelium öffnete.“ So erzählt ein ecuadorianisches Ehepaar nach zwei Jahren in Asien.

Gott versorgt bis ins Detail

Es ist immer ein Fest, wenn Missionare vom Feld auf einen Zwischenbesuch heimkehren und uns Mentoren im Trainingszentrum berichten. Dieses Mal hieß es: „Ihr hattet uns gesagt, wir dürften Großes von Gott erwarten. Aber auf solche Wunder waren wir nicht vorbereitet! Gott schenkte eine erschwingliche Wohnung, einen Spanisch sprechenden Freund für die Kinder und strategische Kontakte für den Missionsdienst.“ Natürlich berichten sie auch von den Schwierigkeiten beim Sprachelernen und kulturellen Einleben. So können wir ihnen weiter zur Seite stehen und für sie beten.

Trainingszentrum für lateinamerikanische Missionare

Nachdem unser Trainingszentrum in andere Räume umgezogen war, meldeten sich zur Einweihung viele unserer Absolventen mit einem Gruß zurück. Für mich war es spannend zu lesen, mit welchen Begriffen sie die Zeit bei uns beschrieben: „Transformierendes Lernen“, „Vorbereitung von Leib, Seele und Geist für den Dienst“, „Ein geschützter Raum“, „Meine Familie fern von der Familie“, „Wachstum unter persönlicher Begleitung“, „Qualität mit Wärme gepaart“, „Die Menschen dieser Welt mit den Augen des Vaters sehen“ …  Corrientes Misioneras – übersetzt heißt der Name unseres Trainingszentrums „Strömungen“. Inmitten der Veränderungen in der Weltmission wollen wir uns vor allem mitreißen lassen von dem Strom der Liebe, der aus Gottes Herzen überfließt für und in diese Welt.

Gebetsanliegen

  • Für die neue Trainingseinheit ab Januar brauchen wir weitere erfahrene, qualifizierte Mentoren.
  • für die Missionskandidaten, dass sie inmitten der finanziellen Krise in Lateinamerika irgendwie das Geld aufbringen, um nach Quito zu fliegen
  • für mich
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Hinweis: Die Beiträge von Missionaren sind persönliche Zeilen und geben nicht notwendigerweise die Meinung der VDM wieder.

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Ich wollte helfen, lehren, prägen und merkte erst später, wie viel Stolz darin lag. Als Gott mich nach Ecuador führte, begann ein neuer Weg: weg vom Geben aus eigener Kraft, hin zu einem Dienen, das auf ihn angewiesen ist.
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