Gottes Vorbereitung für Uganda
Wir sind Gott unendlich dankbar, wie gut er uns für die Missionsarbeit vorbereitet hat! Alles, was wir vor Uganda gemacht und erlebt haben, war eine Vorbereitung für die Mission:
Als Arzthelferin unterstützt Lilli heute unterernährte Kinder dabei, wieder auf die Beine zu kommen. Ich habe als Kfz-Mechaniker hier im Village (Dorf) Brunnenpumpen eingebaut, Solaranlagen installiert und sogar Bauprojekte überwacht. Bei der Gemeindearbeit ist unsere theologische Ausbildung hilfreich. Eine sechs Jahre andauernde Krankheit, während der ich trotz starker Schmerzen immer wieder gepredigt habe, hilft mir heute, bei Schwierigkeiten nach vorne zu schauen und nicht aufzugeben. Finanzielle Engpässe während der Bibelschulzeit helfen uns heute, Gott zu vertrauen. Von meinem ehemaligen Chef habe ich viele Führungsqualitäten gelernt, die ich jetzt im Dorf mit circa 100 Mitarbeitern anwenden kann.
Dankbar zurückschauen
Als wir damals mit der Bibelschule fertig waren und viele unserer Kollegen in die Missions- oder Gemeindearbeit eingestiegen sind, bin ich wieder in meine alte Firma zurückgekehrt. Für mich war es etwas ernüchternd, als Theologe für neun weitere Jahre zu den alten Kollegen in die Werkstatt zu gehen. Aber im Nachhinein möchte ich keinen einzigen Tag missen, den ich dort verbracht habe. Jeder Tag war eine Vorbereitung auf Uganda.
Dankbar nach vorne blicken
Wir wissen, dass Gott mit uns noch lange nicht am Ende ist. Letztendlich ist jeder Tag, ist jede Situation eine Vorbereitung für die Zukunft und für die Ewigkeit. Deshalb dürfen wir auch in schwierigen Coronazeiten dankbar nach vorne blicken und wissen, dass auch ein staatlich angeordneter Lockdown, eine zweiwöchige Quarantäne oder ein
geplanter Heimataufenthalt, den wir verschieben müssen, für uns nicht gerade angenehm sind. Aber sie sind eine wichtige Vorbereitung für unsere zukünftigen Aufgaben!
