Gottes Eingreifen im Kongo
Wir sind Alex, Delia und Ezra – eine multikulturelle Familie, die als lokale Missionare in Costa Rica lebt und zusammenarbeitet mit „Answering the Call“, wo Alex Feldkoordinator für Afrika ist. Auf seiner letzten Reise in den Kongo erlebte er, wie Gott eingriff in das Leben einer Frau, das geprägt ist von Tod und Gewalt.
Mama Mary
… kümmert sich um 32 Kinder, die durch den Krieg ihre leiblichen Eltern verloren haben. Unser Besuch kam genau im richtigen Moment: Wir fanden Mama Mary im Bett liegend. Sie teilte uns mit, dass sie seit zwei Wochen sehr starke Schmerzen hat und aufgrund einer Entzündung im Knie ihr Bein nicht bewegen kann.
Ich erzählte ihr Geschichten über Jesus, den Wundertäter, und fragte sie: „Wer von deinen Kindern hat viel Glauben und betet gerne?“ Mama Mary erzählte uns von zwei Jugendlichen namens Grace und Glory (Gnade und Herrlichkeit); gemeinsam mit ihnen legten wir Mary die Hände auf und befahlen im Namen Jesu der Krankheit zu gehen. Dann fragten wir sie: „Wie geht es dir jetzt? Kannst du etwas tun, was du vorher nicht konntest?“
„Steh auf, nimm deine Matte und geh.“
Noch auf der Matte am Boden liegend, beugte sie langsam ihr Knie – und das völlige Erstaunen auf ihrem Gesicht lässt erkennen, dass sie das zuvor nicht konnte. Sie beugte es wieder und wieder. Dann stand sie aus eigenem Antrieb auf und begann, auf und ab zu gehen, immer und immer wieder; dabei sagte sie laut: „Ich kann es nicht glauben! Das ist ein Wunder! Ich dachte, so etwas erleben nur andere Leute, nicht ich – das ist ja genau wie die Geschichte in der Bibel.“ Ja, dort steht: „Steh auf, nimm deine Matte und geh.“
Mama Mary wurde von Jesus vollständig geheilt. Sie hob ihre Matte auf und ging nach draußen zu den Kindern, um ihnen Zeugnis zu geben von der Güte Jesu und dem, was er für sie getan hat. Die Kinder waren begeistert; wir nutzten den Moment, damit die Kinder Jesus nicht nur als Retter, sondern auch als Heiler erlebten: Sie legten einander die Hände auf, beteten um Heilung und viele der Kinder waren sofort frei von Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Alle waren sehr ermutigt und als wir gingen, lag ein breiten Lächeln auf den Gesichtern. Gott ist so gut!
