Gott hört nicht auf zu reden, auch nicht in Coronazeiten
Im März 2020 hatte ich die Philippinen verlassen, um meinen Heimatdienst anzutreten. Das ist nun schon fast ein Jahr her, und mein Mann Jason und ich hoffen und beten, dieses Jahr zurückkehren zu können. In dieser Wartezeit versuchen wir auf Gott zu hören, wie und wo Er uns in dieser Zwischenzeit gebrauchen möchte.
Videodreh zu Weihnachten
So kam z. B. in der Weihnachtszeit die Anfrage meiner Heimatgemeinde, ob ich für die Kinder der Gemeinde nicht etwas über Weihnachten auf den Philippinen erzählen könnte. Das Kinderprogramm wurde in der Zeit mithilfe von aufgenommenen Videos gestaltet. Und da mein Mann ja Videograf ist, haben wir uns zusammen an dieses Projekt gewagt und ein kleines Video darüber gedreht, wie Weihnachten auf den Philippinen aussieht. Einige Tage später, nachdem das Video für die Gemeinde bereits zugänglich gemacht worden war, wurde ich innerlich irgendwie unruhig und hatte den Eindruck, dass mit dem Video etwas nicht stimmt.
Das Gute ist ja, dass unser Gott ein Gott ist, der gerne redet und uns nicht im Unklaren lassen will. In einem ruhigen Moment mit Gott allein konnte er reden und mir aufzeigen, dass ich im Video etwas Wichtiges weggelassen hatte. Ja, im Grunde fehlte das Entscheidende!
Auf Jesus hinweisen
Ich erzählte zwar viel über Traditionen und typische Bräuche auf den Philippinen, aber ich hatte es versäumt, mit dem Video auf Ihn, auf Jesus hinzuweisen – den Grund für Weihnachten! Auf Jesus, den ich doch mit allem, was ich tue, ehren möchte! Beschämt bat ich Gott um Vergebung und auch darum, mir zu helfen, in meinem Leben – unabhängig
davon, wo ich bin oder was ich tue – nach Wegen zu suchen, wie ich auf Ihn hinweisen kann.
Bei YouTube kannst Du das Video finden (Bibelentdecker online, „Weihnachten auf den Philippinen“). Wenn Du es Dir anschaust, dann hoffentlich mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass unser Gott redet und wirkt – auch in Coronazeiten – und dass alles, was wir tun, eine Möglichkeit bietet, auf Ihn hinzuweisen.
