Gott bestimmt unser Leben – nicht unsere Umstände
Die Coronazeit ist sicherlich für alle weltweit eine große Herausforderung. Leben, Pläne und Alltage wurden auf den Kopf gestellt. Wir haben neue Wege gefunden, um den Dienst fortzuführen und Gottes Wort weiter zu verkündigen. Nach einem Jahr Online-Dienst dachten wir, nun endlich wieder zur Normalität zurückkehren zu können. Doch das Gegenteil geschah: Santiago wurde im März wieder in einen kompletten Lockdown versetzt. Das war zunächst eine große Enttäuschung für uns und nur sehr schwer zu akzeptieren.
Doch eins steht fest: Gott ist es, der unser Leben bestimmt!
In der Lebensschule Gottes
Wir befinden uns in Gottes Lebensschule; auch diese Ausnahmesituation gehört dazu. Er arbeitet an uns und benutzt oft die Umwege und Lebensumstände, damit wir lernen, in Abhängigkeit von unserem Herrn zu leben. Immer wieder wird uns bewusst: Jesus allein genügt! Tag für Tag erleben wir seine Fürsorge und sein Durchtragen. Dies ermutigt uns, den Weg treu weiterzugehen, das Gelernte anderen zu vermitteln und ihnen so zum Segen zu werden. In dieser ganzen Unsicherheit ist eins sicher: Gott bleibt derselbe! Wir sind in seiner Hand und Er geht uns voran!
Gott kommt immer ans Ziel
Wir haben uns im vergangenen Jahr nicht von den Hindernissen bestimmen lassen, sondern stets das Ziel vor Augen gehabt: die Frohe Botschaft zu verbreiten! Gott ließ uns Früchte im Leben der Kinder und von deren Familien sehen, die sich bis jetzt durch den Online-Dienst zeigen. Dies ermutigt uns sehr, unseren Blick auf Gott zu richten und zu erwarten, dass Er auch in diesem Jahr durch unseren Dienst wirken wird, trotz weiterer Einschränkungen. Es ist Gottes Werk, an dem wir mitbauen, und Er kommt trotz Hindernissen und Umwegen immer ans Ziel! Wir wollen uns weiter von Ihm gebrauchen lassen und zu Seiner Ehre leben.
