Gott beruft in die Mission, aber doch nicht mich …
Ich fand es bewundernswert, wenn Menschen dem Ruf Gottes in ferne Länder folgten, aber ich selbst konnte mir das nie vorstellen. Doch Gott hat da so seine Wege. So nutzte er z.B. meine wachsende Unzufriedenheit in meinem Beruf als Kaufmann im Einzelhandel.
Sinnvoll wie noch nie
Durch eine Freundin erfuhr ich in dieser Zeit von der Organisation Christ for Asia, die sich auf den Philippinen um Straßenkinder kümmert und ihnen ein neues Zuhause gibt.
Kurzerhand entschloss ich mich, für ein Jahr auf die Philippinen zu gehen, um in diesem Projekt mitzuarbeiten. In dieser Zeit erfuhr ich einen so tiefen Sinn in dem, was ich tat, wie ich ihn noch nie verspürt hatte. Kindern, die ohne äußeres Eingreifen keine Chance auf Besserung ihrer Lebensumstände hätten, eine lohnende und erstrebenswerte Zukunft zu ermöglichen, war eine wundervolle Erfahrung.
Meine Aufgaben im Kinderheim
Nach erfolgreichem Abschluss meines Studiums in Praktischer Theologie und Sozialer Arbeit fühle ich mich nun bestens ausgerüstet und arbeite seit November bei „Christ for Asia“ im Kinderheim mit. Meine Tätigkeiten dort: mit den 6- bis 17-jährigen Jungen den Alltag teilen, ein Team aus deutschen FSJlern begleiten sowie Seminare für das philippinische Personal mit pädagogischem Inhalt geben, um die Qualität der Arbeit mit ehemaligen Straßenkindern weiter zu verbessern.
