Gebet in der Schule – Gott in der Schule
Mein (Sonja) Schwerpunkt ist dieses Jahr der Mathematikunterricht. Der Lehrplan ist umfangreich und vollgepackt. An der christlichen Schule sind wir ermutigt, in
allen Fächern den biblischen Bezug herzustellen. Angesichts der Stofffülle ist es schwierig, die zusätzliche Zeit dafür zu finden.
Doch wenn ich mit Gebet und Bibelworten angefangen habe, hat mir am Ende des Unterrichts diese Zeit noch nie gefehlt! Ich konnte den Lernstoff komplett vermitteln und die Schüler waren ausgerüstet, die Hausaufgaben zu bearbeiten. Vielmehr noch: Oft waren wir sogar vor der Zeit fertig und die Schüler konnten bereits in der Unterrichtszeit mit den Hausaufgaben beginnen.
„Herr, bitte mach, dass wir heute keine Hausaufgaben haben."
Mir liegt es besonders am Herzen, die Schüler zu ermutigen, selber zu beten. So hatte zu Beginn einer Mathestunde eine Schülerin gebetet und abgeschlossen mit: „… und bitte lass uns heute keine Hausaufgaben haben.“ Alle schmunzelten und blickten hoffnungsvoll auf mich. Ich antwortete, dass ich auch für diese Unterrichtsstunde Hausaufgaben geplant hatte; doch wenn die Schüler sehr gut arbeiten würden und das Neue gut auffassen könnten, bliebe eventuell am Ende der Stunde noch etwas Zeit übrig. Als dann am Ende der Unterrichtseinheit alle Schüler mit den Hausaufgaben nicht nur anfangen konnten, sondern sogar bis zum Gongschlag damit fertig wurden, war die Freude groß. Gott hatte das Gebet der Schülerin erhört!
