Funken der Hoffnung
Hoffnung nimmt das Unsichtbare in den Blick. Sie erkennt an, dass Gottes Verheißungen weiter reichen als das, was wir mit unseren menschlichen Augen im Moment sehen. Hoffnung verändert alles. Hoffnung gibt uns Vision, lässt uns Dinge, Situationen und AC so sehen, wie Gott sie sieht. Sie lässt uns auf Wunder warten, fällt in die Herzen von Menschen und verändert sie – so wie Anka.
Das Träumen wagen
Anka kommt jede Woche zu uns ins Roma-Center. Ich versuche mit ihr das Alphabet zu üben und bin oft etwas frustriert, wie wenig wir dabei vorankommen. Doch eine Woche später sitzt Anka wieder vor mir und sagt das ganze Alphabet fließend auf; sie kann sogar die geschriebenen Buchstaben zuordnen. Ihre Klassenlehrerin hat mit ihr geübt und so hat sie innerhalb einer Woche gewaltige Fortschritte gemacht! Es berührt mich, das Strahlen in Ankas Augen zu sehen und dass sie an Selbstvertrauen und Glauben an sich selbst gewonnen hat. Als sie schließlich sogar sagt: „Wenn ich groß bin, möchte ich Lehrerin werden“, steigen mir die Tränen in die Augen: ein Herz, das angefangen hat, das Träumen zu wagen – ein Funke, der Hoffnung entfacht.
Mein Traum ist, dass diese Funken der Hoffnung sich ausbreiten unter den Roma-Kindern und Jugendlichen in Bulgarien. Unter den Familien, der Community, den Dörfern und Städten. Und dass Herzen, die diese Funken gefangen haben, selbst zu Hoffnungsträgern werden und Zeugnis sind von der lebendigen und ewigen Hoffnung in Jesus Christus.
Gespannt
Die letzten Wochen und Monate durfte ich eine wertvolle und bereichernde Vorbereitungszeit erleben. Um dauerhaft vor Ort bleiben zu können, muss sich mein Freundeskreis noch weiter vergrößern. Ich bin gespannt darauf, wie Gott die Funken der Hoffnung an diesem Ort verbreiten wird.
