Freie Hände, gutes Ende
Seit wir zum Glauben gekommen sind, hat sich unser Leben komplett verändert. War es leicht, das alte Leben hinter uns zu lassen? Im Augenblick der Entscheidung nicht. Haben wir es jemals bereut? Nie!
Alle Erwartungen übertroffen
Genauso ging es uns auch mit Gottes Ruf in die Mission: Wir wussten nicht, was uns da erwarten würde. Christian war zwar geprägt von Jim Elliot (Missionar unter den Aucas) und Johanna von Gerhard Stamm (Missionar in Papua-Neuguinea); aber die vielen Neuanfänge in mehreren Ländern, das ständige Sprachenlernen und so manch sonderbares Essen hätten wir uns damals trotzdem nicht selbst ausgesucht. Doch können wir rückblickend nur staunen, wie gut das für uns war und wie viel wir dadurch lernen durften.
Scheinriesen
Auch haben wir erfahren: Unter unseren Sorgen sind viele „Scheinriesen“. Wir denken manchmal, etwas sei schwer oder unmöglich, oder gar, auf Gottes Wegen könnten wir zu kurz kommen. Dabei ist das Gegenteil der Fall: Wir sind doch mit dem Guten Hirten unterwegs, dem „alle Gewalt im Himmel und auf Erden“ (Matthäus 28,18) gegeben ist!
Die größte Konsequenz von allen
Also: Ja, wenn Jesus uns ruft, dann stehen immer auch Schritte an, die nicht unserem Naturell entsprechen. Doch wenn wir gehorsam anfangen, das loszulassen, an das wir uns so klammern, bekommen wir – im Bild gesprochen – endlich die Hände frei, sodass Gott sie füllen kann mit dem, was wir brauchen für den nächsten Schritt. Das ist wohl die größte Konsequenz in der Nachfolge Jesu: Auf seinen Wegen sind wir schlussendlich immer Beschenkte, die von Ihm alles empfangen haben, was sie brauchen.
