Evangelisation in Peru
Das Evangelium weiterzugeben bedeutet für mich, Gottes Ruf zu folgen und ihm zu vertrauen, dass er mir zeigt, wo und wie er mich gebrauchen möchte, um sein Wort zu verkünden. Das Evangelium zu leben bedeutet für mich, Jesu Liebe, die er mir schenkt, weiterzugeben.
In meinen ersten Wochen in Peru durfte ich erfahren, dass Gott oft ganz andere Wege benutzt, um seine Botschaft zu verbreiten, als ich sie mir selbst vorgestellt habe.
Verbreiteter Aberglaube
81,3 % der peruanischen Bevölkerung sind katholisch; 12,5 % sind evangelisch, und 3,3 % gehören einer anderen Religion an. Die meisten Menschen glauben also an einen Gott und Jesus ist ihnen meist bekannt, aber die Gute Nachricht, dass der Herr Jesus für uns gestorben ist und uns von all unserer Sünde befreit und den Weg zu Gott frei gemacht hat, ist ihnen oft unbekannt.
Mein Weg der Evangelisation
Als ich über das Thema Evangelisation in Peru nachgedacht habe, hat es mir etwas Sorge gemacht, da ich aktuell nur die Basics der spanischen Sprache beherrsche und noch nicht allzu sehr mit der peruanischen Kultur vertraut bin.
Im Gebet habe ich Gott die Frage der Evangelisation übergeben und als persönliche Antwort hat er mir aktuell das Gebet ans Herz gelegt. Er hat mich daran erinnert, dass das Gebet eine der mächtigsten Waffen ist, die er uns geschenkt hat, um sein Evangelium zu verbreiten.
Meine praktische Umsetzung
Ich habe angefangen, häufiger im Alltag zu beten, laut und leise. Ich bete für den Taxifahrer, den Sicherheitsmann, die Reinigungskraft, die alte Frau an der Straßenecke, die peruanischen Kinder und jeden Einzelnen, den Gott mir aufs Herz gelegt hat. Ich bete, dass sie die Frohe Botschaft des Evangeliums hören und es etwas in ihren Herzen verändert.
Ich bin gespannt, welche Wege mir Gott als nächstes zeigt, um seine Botschaft weiterzugeben: Dass Jesus mit jedem Einzelnen von uns eine lebendige Beziehung haben möchte, wir durch ihn errettet sind und wir ewiges Leben in ihm haben, wenn wir an ihn glauben.
