Es dient (uns) zum Besten
Die Chaostheorie besagt, dass in einem System selbst kleinste Änderungen zu großen und unvorhersehbaren Ergebnissen führen können. Laut dieser Theorie ist es daher kaum abzusehen, ob die Konsequenzen unseres Weges nach Peru eher positiv oder eher negativ zu bewerten sind. Wenn man als gläubiger Christ allerdings Römer 8,28 hinzuzieht, dann muss die Bewertung positiv ausfallen. Natürlich gibt es Tage, an denen wir uns am liebsten in ein scheinbar normales Leben beamen würden.
Doch die Überzeugung, dass Gott ein liebender Vater ist, dass er uns ganz bewusst nach Peru berufen hat und das Beste für uns im Sinn hat, dieses Wissen motiviert uns, auch in schwierigen Situationen durchzuhalten – und dann wird uns immer stärker bewusst, dass wir in großen und kleinen Dingen gesegnet sind.
Eine Erfahrung in Deutschland
Im letzten Heimatdienst besuchte unsere Tochter eine deutsche Grundschule. Am ersten Tag kam sie nach Hause und berichtete uns, was sie jetzt alles haben müsste. Pokémon-Karten zum Beispiel. Vorher kannte sie dieses Wort überhaupt nicht.
Früher konnten wir uns nicht vorstellen, unsere Kinder an eine christliche Schule zu geben, da wir selbst öffentliche Schulen besucht haben. Jetzt möchten wir uns gar nicht vorstellen, mit welchen Themen wir uns beschäftigen müssten, wenn unsere Kinder an einer normalen weltlichen Schule wären! Wie dankbar sind wir Gott, dass unsere Kinder an einer christlichen Schule sein dürfen, an der wir die Inhalte selbst bestimmen können – an einer Schule, an der täglich von Gott gesprochen wird und die zum Ziel hat, dass viele Kinder Ihn kennenlernen.
