Er erquickt meine Seele!

„Jesus, ich brauche dich jetzt! Ich brauche dich so sehr!“ So oder hnlich habe ich auf meinen ausgedehnten Waldspaziergängen in letzter Zeit sehr oft gebetet. Wie oft rufe ich zu dem Herrn, renne in seine Arme und rufe es laut hinaus zu dem Gott, der uns hört!

Zeit mit Jesus gegen Entmutigung

Die letzten Monate in der weltweiten Covid-19-Pandemie waren auch in unserem Dienst oft ermüdend: Alles wurde auf online umgestellt, keine persönlichen Treffen mehr, keine Reisen, weder Besuche von Bibelschulen noch Gemeinschaft mit Missionsinteressierten etc. Das zehrte an unseren Emotionen und unserem Wohlbefinden. Oft nutzt der Teufel so etwas, um seine Visitenkarte „Entmutigung“ zu hinterlassen. Und genau darum treibt es mich hinaus in die Gemeinschaft mit Jesus, ins Gebet und zum offenen Bekennen vor ihm: „Jesus, ich brauche dich so sehr!"Mir wurde der Psalm 23 wieder so lieb, in dem uns zugesprochen wird, dass Er unsere Seele erquickt, uns den Weg führt um seines Namens willen und uns begleitet, egal wie dunkel es um uns herum aussieht. Ich bin so dankbar für diese intensiven Gespräche mit Jesus! Danach darf ich neu aufgetankt in meinen Dienst gehen und ermüdete Menschen für ihren Dienst stärken und ermutigen.

Offene Pforten des Himmels

Wie zu einer Kandidatin, Monika, die sehr entmutigt war, weil es mit der finanziellen Unterstützung nicht weiterging. Wir haben sehr viel gebetet, dass Gott ihr gibt, was sie braucht, um nach Japan ausreisen zu können, und ihn angefleht, die Pforten des Himmels zu öffnen und sie mit seinem Segen zu überschütten. Und das hat Gott getan, über alles Bitten und Verstehen hinaus und trotz der Pandemie, die doch einige finanzielle Engpässe mit sich bringt.

Oder Caroline, die gerade in Polen ist und Gottes Weg in Richtung Mission im Gebet suchte: Sie wollte herausfinden, ob Gott sie in den Dienst in Polen stellt, und wurde dabei in ihrem Vertrauen auf Jesus sehr herausgefordert. Wir durften gemeinsam erleben, wie Jesus ihr begegnete und ihr Klarheit über ihren Ruf in die Mission geschenkt hat. Sogar mitten in der Pandemie hatte sie den Mut, mit Jesus nach Polen zu gehen. Danke, Jesus! Du erquickst unsere Seele!

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