Eine Schule, die Hoffnung heißt
Haben wir Euch schon mal von der Schule für Waisenkinder berichtet? Agnes arbeitet dort als Bibliothekarin mit und sorgt dafür, dass die Schüler gute Bücher zum Lesen zur Verfügung haben. Alle Schüler kommen aus einem der umliegenden Kinderheime. Die Kinder haben in ihren jungen Jahren bereits entweder Ver-lust, Missbrauch, irgendeine Form von Schaden oder Vernachlässigung erlebt. Solche Erlebnisse und Traumata belasten und können das Lernen in der Schule sehr behindern.
Viele Kinder, die aus einem Kinderheim kommen, gehen in der öffentlichen Schule unter und schaffen es nicht, mit dem Lernstoff zurechtzukommen. Viele Lehrer an den öffentlichen Schulen sind überfordert mit den besonderen Bedürfnissen der Waisenkinder und so beenden viele die Schule erst gar nicht und stehen ohne Abschluss da.
Hoffnung für die Zukunft
Daher hat die Schulleitung (eine Missionarin aus Kanada) eine Schule für Waisenkinder gegründet, in der in besonderer Weise auf die Nöte und Lernschwierigkeiten der Schüler eingegangen werden kann. Es gibt den Schülern Hoffnung für die Zukunft, dass sie geschulte Lehrer haben, die sie verstehen und ihnen helfen, in ihrer Bildung voranzukommen und Lernschwierigkeiten zu überwinden. Gleichzeitig können wir als Schule auch durch unseren Glauben und unser Vorbild die Schüler auf die ewige Hoffnung, Jesus Christus, hinweisen.
Pag Asa
Ist es nicht passend, dass die Schule „Pag Asa“ genannt wurde? Das ist Tagalog für „Hoffnung“, also eine „Schule der Hoffnung“ für Waisenkinder. Mehr Infos (auf Englisch) gibt's hier: project-pagasa.ph
