Eine Schule, die Hoffnung heißt

Haben wir Euch schon mal von der Schule für Waisenkinder berichtet? Agnes arbeitet dort als Bibliothekarin mit und sorgt dafür, dass die Schüler gute Bücher zum Lesen zur Verfügung haben. Alle Schüler kommen aus einem der umliegenden Kinderheime. Die Kinder haben in ihren jungen Jahren bereits entweder Ver-lust, Missbrauch, irgendeine Form von Schaden oder Vernachlässigung erlebt. Solche Erlebnisse und Traumata belasten und können das Lernen in der Schule sehr behindern.

Viele Kinder, die aus einem Kinderheim kommen, gehen in der öffentlichen Schule unter und schaffen es nicht, mit dem Lernstoff zurechtzukommen. Viele Lehrer an den öffentlichen Schulen sind überfordert mit den besonderen Bedürfnissen der Waisenkinder und so beenden viele die Schule erst gar nicht und stehen ohne Abschluss da.

Hoffnung für die Zukunft

Daher hat die Schulleitung (eine Missionarin aus Kanada) eine Schule für Waisenkinder gegründet, in der in besonderer Weise auf die Nöte und Lernschwierigkeiten der Schüler eingegangen werden kann. Es gibt den Schülern Hoffnung für die Zukunft, dass sie geschulte Lehrer haben, die sie verstehen und ihnen helfen, in ihrer Bildung voranzukommen und Lernschwierigkeiten zu überwinden. Gleichzeitig können wir als Schule auch durch unseren Glauben und unser Vorbild die Schüler auf die ewige Hoffnung, Jesus Christus, hinweisen.

Pag Asa

Ist es nicht passend, dass die Schule „Pag Asa“ genannt wurde? Das ist Tagalog für „Hoffnung“, also eine „Schule der Hoffnung“ für Waisenkinder. Mehr Infos (auf Englisch) gibt's hier: project-pagasa.ph

Jason und Agness Arbeit unterstützen

Hinweis: Die Beiträge von Missionaren sind persönliche Zeilen und geben nicht notwendigerweise die Meinung der VDM wieder.

Jason und Agness Blog

Hier gibt es noch mehr Beiträge und Geschichten von den Missionaren und ihrer Arbeit im Einsatzland zum Weiterlesen.

Icon
unterwegs | Ausgabe 2/2025
An unserer Schule haben wir ganz tolle Mitarbeiter und Lehrerinnen. Sie lieben Kinder, genauso wie Jesus es tut. Daher sind sie auch am Wochenende oftmals aktiv, um Kindern von Jesu Liebe zu erzählen.
Icon
unterwegs | Ausgabe 1/2025
Im Jahr 2020 hatten wir in Deutschland unsere Hochzeit in Deutschland gefeiert und seitdem wünschten wir uns, dass Jesus uns ein Kind schenken möge, sofern dies Seinem Willen entspricht. Nun, fast fünf Jahre später, haben wir starke Neuigkeiten …
Icon
unterwegs | November 2024
Das Jahr 2024 sieht für uns ganz anders aus, als wir es geplant hatten: Der Mensch denkt – und Gott lenkt!