Eine ganze Bibliothek durchlesen?

Von John Wesley sagt man, dass er auf dem Rücken seines Pferdes eine ganze Bibliothek durchgelesen hat. Er nutzte seine Reisen zu den verschiedenen Orten und Gemeinden zum Lesen.

Ähnlich ging es Thomas in den letzten Jahren bei fermata in Italien: In den Stunden der Arbeit im Weinberg oder in den Olivenhainen hat er zig Bücher verschlungen. Allerdings tat er das nicht mit den Augen, sondern mit den Ohren – Hörbücher erlauben es uns heutzutage, während Autofahrten, Hausarbeit oder beim Sport ganze Bibliotheken zu konsumieren. Das Problem ist nur, dass es auf Deutsch verhältnismäßig wenig gute christliche Hörbücher gibt. Dies soll sich ändern.

Vom Konsument zum Produzent

Für uns als Familie ging im Sommer 2020 der Dienst bei fermata in der Toskana zu Ende. Dafür eröffnete sich für Thomas die Chance, das selbst erlebte Privileg des Bücherhörens nun auch vielen anderen zu ermöglichen. Nachdem er schon öfter auf seine Stimmfarbe angesprochen worden war, wagte er im Herbst den nächsten Schritt, meldete sich bei einem Sprecherseminar an und erzählte einigen Bekannten davon. Anschließend waren wir überrascht, wie groß die Nachfrage nach Sprechern für christliche Medien ist.

Berufen zum Herold

Sehr schnell ergab sich der Kontakt zur Herold-Mission, wo Thomas direkt mit dem Vertonen von deren Zeitschrift begann. Projektangebote von anderen Verlagen und Missionen folgten. Uns wurde klar: Dies ist eine geöffnete Tür.

So freuen wir uns nun, mit dem Herold als Partnerorganisation in Teilzeit bei der VDM zu bleiben. Thomas ist auch Teil eines Netzwerkes christlicher Sprecher, wovon er stark profitiert. Zwei eigene Buchprojekte sind bereits geplant – eines davon ist das Buch „Gottesfurcht“ von John Bunyan. Das ist insofern bemerkenswert, als Thomas eine besondere Liebe zu Puritanern hat.

Thomas und Jolandas Arbeit unterstützen

Hinweis: Die Beiträge von Missionaren sind persönliche Zeilen und geben nicht notwendigerweise die Meinung der VDM wieder.

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