Ein Gott der Wunder
Am 2. Oktober nahmen unsere Missionare und ich an einer zweistündigen Zoom-Gebetskonferenz der Arbeitsgemeinschaft evangelikaler Missionen (AEM) teil. Mit Erstaunen hörte ich, wie Menschen, die aus verschiedenen Gründen nach Deutschland kommen, zum Glauben finden:
In Deutschland Gott begegnet
Ein junger Mann aus Aserbaidschan, der Pianist ist, flüchtete nach Deutschland und entschied sich kurz nach seiner Ankunft für Jesus Christus. Durch sein Zeugnis konnte er andere
Menschen aus seinem Heimatland für Jesus gewinnen; leider wurde er nach sechs Jahren Aufenthalt abgeschoben. Er sehnt sich sehr danach, wieder nach Deutschland zurückzukommen, um hier weiter zu evangelisieren. Da er sehr gut Deutsch spricht, versucht er, mit einem Studentenvisum wieder nach Deutschland zu kommen. Ein Ehepaar aus dem Iran erzählte, wie sie als Familie mit zwei Kindern in Deutschland zum Glauben fanden. Welch ein Wunder, dass so viele ausländische Menschen in Deutschland zum wahren Glauben an Jesus Christus finden! Oft denken wir: „Wie kann das nur möglich sein in einer Gesellschaft wie der unsrigen, in der sich jeden Tag mehr Menschen von Gott entfernen? Werden unsere Gebete überhaupt von Gott erhört?“
„Nichts wird euch unmöglich sein“
Es ist genial, dass Gott hier so viele Wunder tut und Menschen zum Glauben finden, auch wenn wir davon normalerweise nichts mitbekommen. Sowohl Aserbaidschan als auch der
Iran sind muslimische Länder; doch Gott ist so barmherzig, dass Menschen aus diesen Ländern hier in Deutschland das Wunder erleben und dem lebendigen Gott begegnen: „Denn wahrlich, ich sage euch: So ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so mögt ihr sagen zu diesem Berge: Hebe dich von hinnen dorthin!, so wird er sich
heben; und nichts wird euch unmöglich sein.“ Matthäus 17,20
- von Gott berufene Missionare, die wir vorbereiten und nach Deutschland und in andere Länder in Europa senden möchten
- Gemeinden, die diese Missionare als Verstärkung in ihre Gemeindeteams aufnehmen
- Ich bin so dankbar für unseren brasilianischen Vorstand und Finanzrat, den wir gerade für die nächsten drei Jahre gewählt haben.
