Ein absolutes Vorrecht

Nach der ersten Begeisterung würden sicherlich Gedanken über die Konsequenzen dieser Berufung folgen, nicht wahr? So erging es jedenfalls uns. Vor über 20 Jahren begaben wir uns mit dem Auftrag „Machet zu Jüngern!“ auf eine wunderbare Abenteuerreise nach Paraguay.

Ein Vorrecht zu gehen


Wir mussten uns von liebgewonnenen Menschen und Dingen verabschieden und uns einstellen auf Menschen mit einer anderen Kultur und Sprache. Manches davon fiel uns leichter, anderes wiederum schwerer. Wenn wir mit der Not der Menschen konfrontiert wurden, erinnerten wir uns an die Verheißung, dass Gott gerade die Schwachen erwählt hat, die Niedrigen und diejenigen, die in der Welt kein Ansehen haben, um aus ihnen etwas zu seiner Ehre zu machen. Diese hoffnungsvolle Botschaft begleitet uns bis heute.

Ein Vorrecht zu erleben


Es ist für uns ein absolutes Vorrecht zu sehen, dass Gott selber am Wohlergehen der Menschen interessiert ist und dass für ihn nichts unmöglich ist. Das haben wir im Laufe der Jahre bei vielen Menschen erlebt. Ein Beispiel ist Julio, unser Pflegesohn: Er wurde verlassen und verstoßen. Selbst am Tisch zu essen, war für ihn neu. Trotz vieler schwieriger Momente und obwohl er oft aufgeben wollte, können wir heute sagen, dass sich die Verheißung in seinem Leben erfüllt hat: Heute ist er Lehrer und hat ein Herz für Menschen, die aus ähnlichen Verhältnissen kommen wie er.
Auch in Zukunft werden wir uns auf Gottes Verheißung und seine wunderbaren Pläne konzentrieren, wenn wir mit unseren Augen scheinbar ausweglose und menschlich unmögliche Realitäten der Menschen sehen. Wir wollen voller Glauben weitergehen und ihnen zurufen: „Es gibt Hoffnung!“

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Hinweis: Die Beiträge von Missionaren sind persönliche Zeilen und geben nicht notwendigerweise die Meinung der VDM wieder.

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