Die Zukunft der Kadiweu-Kirche

In den Semesterferien organisierten sie in den vier Siedlungen Alves, Campina, São João und Bodoquena Jugendkonferenzen. Viele Kilometer weit reisten sie an auf dem Motorrad oder im Auto und sangen, hörten das Wort Gottes, spielten und kochten gemeinsam.

Mitte Februar trafen sich alle in der Mutterkirche in Alves. Es gab neue Impulse fürs Bibellesen und sie genossen das Zusammensein, machten Besuche, übernachteten in anderen Hütten, lernten neue Familien kennen und bewunderten die herrliche Berglandschaft des Bodoquena-
Gebirges. Gott hat es geschenkt, dass von der zweiten Generation der Kadiweu-Christen mehrere heute Pastoren oder Missionare sind; sie haben sich sehr bewährt im Dienst in der Gemeinde. Jeder der Pastoren ist jetzt auf der Suche nach einem Stellvertreter, der predigen kann und für die Gemeinde sorgt – ein Gebetsanliegen für alle, die diese Zeilen lesen!

Was brauchen die jungen Leute?


Unser großes Vorhaben für die Pastoren und Missionare ist ihre monatliche Versorgung. Bis jetzt haben noch alle genügend zu essen, doch heutzutage braucht es mehr: Jeder hat ein Motorrad oder Auto, aber damit auch Ausgaben für Reparaturen und Dienstreisen; dafür brauchen sie dringend Unterstützung. Nach dem Abitur gehen die Jugendlichen auf Hochschulen oder Universitäten in größeren Städten. Die Regierung investiert jetzt sehr in die Ausbildung der Indianer, auch die Gesundheitsversorgung für sie ist gut.
Wir erwarten von der Kraft des Evangeliums, dass die neue Kadiweu-Generation Initiative ergreift für ihre Zukunft, sowohl dafür, einen Arbeitsplatz zu finden, als auch, eine Familie zu ernähren. Die Pastoren müssen selbst für ihren Lebensunterhalt aufkommen.

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Hinweis: Die Beiträge von Missionaren sind persönliche Zeilen und geben nicht notwendigerweise die Meinung der VDM wieder.

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