Abschied nehmen von denen, die wir lieben, kann man nicht lernen. Es tut immer wieder weh. Die Sehnsucht nach dem Wiedersehen bleibt unser stetiger Begleiter. Was treibt uns dennoch immer wieder in die Ferne?
Sportmission in Indonesien
„Mamaaaaaa!“, rufen die Fußballmädchen, rennen an die Seitenlinie und fallen mir eine nach der anderen in die Arme. Sie sind völlig verschwitzt, aber das stört jetzt niemanden. Vorgestern haben Rainer und ich uns von unseren Kindern und unserem Enkel in Deutschland verabschiedet; seit 30 Stunden habe ich kaum geschlafen, ich wollte beim Eröffnungsspiel meiner ehemaligen Spielerinnen bei der indonesischen Olympiade dabei sein. Nach dem Spiel stehen wir noch eine Weile zusammen. Die Mädels haben knapp verloren und ich gebe mein Bestes, um sie zu ermutigen. Ein Mädchen weint in meinen Armen. Kurz danach habe ich ein Treffen mit jungen Trainern, die hier in Medan in der Sportmission auf Fußball- und Futsalplätzen Hunderte von Kindern begleiten. Auch sie brauchen Ermutigung. Gerne bin ich als Mentorin oder Seelsorgerin für sie da. Mein Traum ist es immer noch, Investoren zu finden für eine Mädchenfußball-Akademie in Indonesien, damit die vielen Talente hier nicht nur trainiert, sondern auch gut betreut und schulisch gefördert werden können.
Trennungszeiten
Rainer ist unterdessen Tausende von Kilometern entfernt auf einer anderen Insel Indonesiens gelandet und organisiert dort sieben Abendbibelschulen:
Bücherkisten werden versendet, Lehrer geschult. Rainer unterrichtet in diesen Klassen das Fach Gemeindewachstum. Bald beginnt für ihn wieder der Unterricht an der theologischen Hochschule in Abepura (Papua). Lange Trennungszeiten sind wir gewohnt; doch hat Jesus uns an all diesen Orten „einheimische Kinder“ geschenkt, die sich über ein ermutigendes Wort und eine Umarmung sehr freuen. Wir sind dankbar für unsere große Familie.
Bitte betet um Weisheit, Kraft, Gesundheit und Bewahrung bei allen Diensten.
Aus einem wilden, orientierungslosen Mädchen wird eine talentierte Fußballerin mit Zukunft – und eine, die Jesus kennenlernt. In Papua zeigt sich, wie Sport Leben verändert und Herzen berührt.
Zum Pfingstgottesdienst versammelten sich etwa 5.000 junge Menschen auf einem Fußballplatz. Rainer war eingeladen worden, dort zu singen und die Predigt zu halten. Er hatte zuvor die Info ...
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