Die Länge macht die Last

Einige von unserer Gemeinde (auch wir) hatten Corona und sind wieder gesund. Jetzt könnten wir eigentlich voll durchstarten mit Evangelisationen, Veranstaltungen und Treffen,
aber die Auflagen und Sicherheitsvorkehrungen lassen das schon seit November nicht zu. Das macht mürbe und die Motivation sinkt.

Natürlich übertragen wir Gottesdienste und treffen uns über Zoom für Besprechungen, merken aber, dass die Isolation über so lange Zeit bei vielen leider auch geistlich
negative Auswirkungen hat – und davon sind wir und unsere Mitarbeiter nicht ausgenommen: Als Jünger Jesu zu leben, scheint uns doppelt so viel Anstrengung zu kosten wie vorher. Wo früher Dinge automatisch liefen, weil man sich sah und hier und dort Ermutigung bekam, da braucht es heute eiserne Willenskraft.

Herausforderung Evangelisation

Gemeindearbeit – und vor allem Evangelisation – lebt von persönlichen Kontakten: Traktate verteilen, Umfrageaktionen, Arbeit mit Studenten und Familien, Eheseminare, Konferenzen, Männertreffen, Gefängnisarbeit, Kurse … Das alles liegt für eine gewisse Zeit auf Eis. Natürlich versuchen wir, einige Dienste auch online fortzusetzen, aber der Effekt hier in Litauen ist sehr überschaubar. Uns trägt allein die Hoffnung, dass Menschen unsere Übertragungen, Predigten, Impulse und Konzerte hören und angesprochen werden; und das Vertrauen auf unseren Herrn, dass Sein Wort nicht leer zurückkommt.

Gott wirkt auch online

Nach dem ersten Lockdown kamen vier neue Leute in die Gemeinde. Ein Ehepaar entschied sich für Jesus und schließt zu Ostern den halbjährigen Jüngerschaftskurs ab. Das macht Mut. Vielleicht kommen durch die Pandemie noch mehr Menschen mit dem Evangelium in Berührung.

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