Der Wind weht, wo er will
Wir sind die Familie Schwitzky aus Springe bei Hannover. Wir gehören zu einer kleinen Gemeinde in Pattensen und arbeiten dort seit vielen Jahren mit. Seit mehreren Jahren liegt es Jonathan immer mehr am Herzen, in die Mission zu gehen. Wir erkennen auch Begabungen und hören einen klaren Ruf; so wollen wir dieses Jahr endlich den Schritt im Glauben als Familie gehen, im Vertrauen auf unseren Herrn.
Wohin, Herr?
In Johannes 3,8 lesen wir: „Der Wind weht, wo er will, und du hörst seine Stimme, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht …“ So ist es gerade bei uns – wir hören seine Stimme, sehen aber zwei Wege vor uns und wissen nicht, wohin es geht: Bulgarien oder Griechenland? In Bulgarien gibt es viele Gemeinden, die geistlichtheologische Hilfe brauchen: Zurüstung, Lehre usw. Dagegen gibt es in Griechenland nur wenige Gemeinden; zu über 90 % ist das Land traditionell orthodox und es braucht eine klare Verkündigung des Evangeliums. Es bedarf Geduld und Vertrauen auf unseren Herrn, dass Er uns zeigt, wohin es gehen soll!
Wir sind offen für beide Länder als Einsatzort, sehen in beiden aber auch Herausforderungen und Hürden. So wollen wir im ersten Jahr unseres Vollzeit-Missionsdienstes zunächst Gewissheit erlangen, an welchem Ort der Herr uns nun einsetzen möchte. Deshalb haben wir unser Haus verkauft und uns ein Wohnmobil zugelegt; damit haben wir die nötige Mobilität und Flexibilität, um ab August beide Länder zu bereisen. So wollen wir die Shelter-Mission unterstützen, gezielt in Projekten vor Ort helfen und dabei Länder, Kulturen und Einsatzmöglichkeiten hautnah kennenlernen.
Die nächsten Schritte
Gleichzeitig beginnen unsere Kinder mit Fernschulunterricht – beides zusammen wird eine große Herausforderung! Auf Dauer streben wir in Absprache mit der Shelter-Mission
in einem der beiden Länder einen festen Wohnsitz an und wollen von dort aus im anderen Land Einsätze machen.
