Der Countdown läuft … mit voller Kraft voraus!

„Ich weiß genau, wofür ich mich mit aller Kraft einsetze. Ich laufe und habe dabei das Ziel klar vor Augen. Wenn ich kämpfe, geht mein Schlag nicht ins Leere.“ 1. Korinther 9,26

In Zeiten wie diesen ist es wichtig, das eigene Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Für mich war es in den letzten Monaten manchmal schwierig, an meinem Ziel festzuhalten. Aber im Nachhinein kann ich sagen: „Gott hat es gut gemacht!" Mein Aufenthalt in Deutschland hat sich viel länger hingezogen, als ich es geplant hatte. Trotzdem wurde er nicht zu einer langweiligen, sinnlosen Wartezeit, sondern war bzw. ist gefüllt mit vielen wertvollen Erfahrungen.

Mitarbeit im SOS-Kinderdorf

Ich habe viele Vorträge gehalten und unter anderem auch ein Interview in der ERF-Sendung „Gott sei Dank“ gegeben (den Beitrag findet Ihr in der ERF-Mediathek). In den Monaten Januar bis März bekam ich zudem völlig unerwartet die Gelegenheit, in dem SOS-Kinderdorf in Oberberken mitzuarbeiten. Die Einblicke, die ich dabei in die Arbeit mit Heimkindern erhalten habe, werden für meine Arbeit in Südafrika sehr hilfreich sein. Es ist wie ein weiteres, völlig überraschendes Geschenk, das ich bei meiner Ausreise mitnehmen werde.

Update Schutzhaus

Wie ich bereits in der letzten Report-Ausgabe berichtet habe, sind wir gerade dabei, ein Kinder- und Jugendschutzhaus für Opfer von Menschenhandel in Südafrika aufzubauen. Nach einigen Schwierigkeiten sind wir dankbar, nun ein Haus gefunden zu haben. Es benötigt zwar noch kleine Renovierungsarbeiten, ist davon abgesehen aber eine gute Immobilie, die sich als Sicherheitshaus geradezu anbietet.

Danke an alle, die bislang schon so großzügig für den Erwerb dieses Hauses gespendet haben! 58 % der benötigten Summe sind bereits durch Spenden gedeckt; bis zum Ziel fehlen noch 71.171 Euro – für Gott eine Kleinigkeit! Wenn Du uns unterstützen möchtest, dieses Ziel zu erreichen, setze Dich bitte mit mir in Verbindung. Neben Geld sammeln wir auch gebrauchte Tintenpatronen und Schuhe, sie bringen uns zusätzliche Spenden ein.

Zum Schluss noch der Höhepunkt: Am 21. Mai steht meine Rückreise an. Mit Visum und Impfung im Gepäck, steuere ich dem „alten und doch neuen Abenteuer mit Gott“ gespannt, aufgeregt und voller Vorfreude entgegen.

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Hinweis: Die Beiträge von Missionaren sind persönliche Zeilen und geben nicht notwendigerweise die Meinung der VDM wieder.

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