Christus in uns, die Hoffnung der Herrlichkeit

Gott hat uns als Ehepaar, unabhängig voneinander, ein Herz für Mission und Kinder in Not geschenkt. Nach seiner Bekehrung hat Zoltan eine Jüngerschaftsschule (DTS) mit Jugend mit einer Mission (JMEM) gemacht, in der Gott sein Herz für Mission geöffnet hat.

Tanja war schon als Kind immer angesprochen von Missionsgeschichten. In ihrer Teenagerzeit erlebte sie Jesus auf übernatürliche Art und Weise. Daraufhin machte sie Missionseinsätze, in denen Gott ihren Ruf bestätigte.

Nach ihrer Ausbildung zur Kinderkrankenschwester ist sie nach Hongkong gegangen, um in einem Kinderheim für insgesamt drei Jahre zu arbeiten. Im dritten Jahr kam Zoltan
auch nach Hongkong; wir haben dann dort zusammengearbeitet und schließlich geheiratet.

Anders geführt als geplant

2010 haben wir uns entschieden, zurück nach Deutschland zu gehen. Während diesen Jahren in Frankfurt hatten wir immer wieder den Wunsch, in die Mission zu gehen. Um uns als Familie besser vorzubereiten, haben wir entschieden, eine Missionsbibelschule zu besuchen. So waren wir von 2015-2017 bei Cornerstone, der Bibelschule von WEC International in Holland.

Danach wollten wir eigentlich nach Brasilien gehen, um dort benachteiligten Kindern zu dienen. Leider hat es nicht so geklappt, wie wir uns das vorgestellt hatten, und so sind wir in Deutschland geblieben – im Vertrauen darauf, dass Gott lenkt, Türen schließt und öffnet.

Offene Türen

Im Herbst 2019 hörten wir von der Kindertagesstätte eines deutschen Vereins in Riobamba/Ecuador und fühlten uns direkt angesprochen. Im Rahmen einer Kurzreise konnte sich Zoltan ein Bild von Land, Leuten und Kultur machen. Nach einem Treffen im Februar 2022 mit dem Vereinsteam in Deutschland hatten wir Frieden und Freude, diesen Schritt zu gehen und die Leitung der Kindertagesstätte zu übernehmen.

Ende 2022 können wir, so Gott will, nach Riobamba gehen. Die Arbeit hat das Potenzial, das Licht Jesu in die Kinderherzen scheinen zu lassen und auch eine Lichtquelle für weitere Verlorene in Ecuador zu werden.

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Wir sind die Familie Ravasz aus Bayern. Seit einem Jahr dienen wir Gott in einer Kindertagesstätte mit 80 sozial schwachen Kindern aus indigenem Hintergrund in Riobamba. Die Kinder von eins bis drei Jahren werden in der Krippe betreut.
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