Braucht Deutschland auch Missionare?
Vor über einem Jahr begann für uns eine Reise, die uns geografisch gar nicht wegführt – und doch so vieles nun auf den Kopf stellt. „Lieber Piet, schau dir die Missionare an. Sie wissen nicht, wo im nächsten Monat das Geld herkommt, doch sie vertrauen mir und ich versorge sie!“ Diese Antwort „hörte“ ich in meinen Gedanken, als ich im Oktober 2019 mal wieder nach neuen Wegen der Versorgung für unser Projekt „FamilienZeitRaum“ in Bremen suchte und Gott danach fragte.
Neue Wege bauen – und gehen
Mission in Deutschland ist neu, unbekannt und schon etwas verrückt. Missionare gehen doch
eigentlich in die entlegensten Ecken der Erde und übersetzen die Bibel o. ä. (dachte Piet). Für viele Menschen (uns eingeschlossen) war ein Missionar in Deutschland zunächst nur schwer vorstellbar. Umso dankbarer sind wir, dass Gott unsere Herzen bewegt hat und dazu die Herzen vieler Menschen, die am Bau dieses neuen Weges beteiligt waren und noch sind.
Begegnung, Bildung und Beratung im „FamilienZeitRaum"
Kostenlose Beratungs- und Hilfsangebote: Im „FamilienZeitRaum“ finden Menschen einen Ort, wo sie ohne Zugangsvoraussetzungen schnell, kostenlos und unbürokratisch Hilfe bekommen können – oder einfach Raum und Zeit finden, ihre Sorgen im Gespräch und Gebet loszuwerden. Piet (41) hilft hier vor allem in der Sozialberatung und ist für die
Weiterentwicklung des Projekts
insofern zuständig, dass er laufend neue Fördermöglichkeiten sucht und Konzepte entwickelt, um die Gesamtfinanzierung des Projekts sicherzustellen. Unser Antrieb ist Jesu Aussage in Matthäus 25,40: „Und der König wird ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!“ Es geht uns darum, den Menschen ganz praktisch Gottes Liebe nahezubringen und sie zu einem Leben mit Jesus einzuladen!
