Begegnen, um zu segnen

„Du bist ein Gott, der mich sieht!“, sagte Hagar zu Gott, der ihr in ihrer Verlassenheit und Verzweiflung begegnete (1. Mose 16,13). Dieser wunderbare Gott hat auch die Kinder in den Schulen Paraguays gesehen. Er möchte ihnen begegnen und sie einladen, Ihn persönlich kennenzulernen.

Endlich Klarheit

Seit Jahren schon wissen wir um unserem Ruf in Luis’ Heimatland. Nach 13 gemeinsamen Jahren in Europa, gefüllt mit Studium und internationaler Mission, findet Gott: „Es ist jetzt so weit.“ Vor drei Jahren sind wir mit unseren drei Kindern nach Paraguay ausgereist – als Zeltmacher. Wir mussten Klarheit über Gottes Vision bekommen! Unsere Geduld wurde ganz schön auf die Probe gestellt … aber jetzt, da Gott uns gezeigt hat, was er vorhat, staunen wir immer mehr: Wie er alles vorausplant und alles zusammenführt!

Vertrauen

Ab März 2021 heißt es für uns, aus dem Boot zu steigen. Mit dem dann beginnenden Schuljahr dürfen wir komplementär zum Unterricht in den Klassen Lebensfragen aus biblischer Sicht besprechen und den Bereich der Schulseelsorge übernehmen. Diese feste Zusage haben wir bis jetzt von zwei großen öffentlichen Schulen hier im Norden Paraguays. Als Lehrer, Theologe, Lebensberater und Sozialarbeiterin sind wir dafür auch fachlich ein gutes Team.
Wir haben in jungen Jahren Gottes Hilfe und Beistand erlebt. Diese Hoffnung dürfen wir nun weitergeben! Es ist eine große Chance, dass wir nicht erst in Gemeinderäume oder Jugendtreffs einladen müssen! Wir können täglich in den Schulen vor Ort sein. Interaktiv und kreativ können wir so Gottes gute Gedanken weitergeben und erklären. Und wir haben die Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen. Suchende und beladene Herzen dürfen wir ermutigen und auf dem Weg zu Gottes Vaterherz begleiten.
 
Bis dahin sind wir noch in Deutschland unterwegs. Denn wir brauchen noch Mitstreiter für Gottes Vision. Gerne berichten wir live oder digital in Gemeinden, Hauskreisen oder Jugendgruppen. Ausführliche Infos unter: www.segen-sein.org
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Hinweis: Die Beiträge von Missionaren sind persönliche Zeilen und geben nicht notwendigerweise die Meinung der VDM wieder.

Luis und Carolines Blog

Hier gibt es noch mehr Beiträge und Geschichten von den Missionaren und ihrer Arbeit im Einsatzland zum Weiterlesen.

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Vor einem Jahr begann für uns eine schmerzhafte Zeit der Krise: Die jahrelange Arbeit mit Jugendlichen in einem Land ohne die uns bekannten Kinderschutzsysteme, oder wo diese nicht greifen, führte uns an unser Limit.
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unterwegs | Ausgabe 1/2025
Der Rauch brennt in unseren Lungen, der Schweiß läuft, unser Herz klopft immer schneller und Panik steigt in uns auf. Es brennt! – Liebend gern haben wir den Menschen in diesem Haus gedient, ihre Wunden verbunden, ihnen zugehört und waren einfach da … Insgeheim ahnten wir ja, dass etwas nicht stimmte; aber es war uns nicht bewusst, in welche Gefahr wir uns begeben hatten.
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unterwegs | November 2024
Kinder und Jugendliche berühren und bewegen ganz besonders.