Angekommen im Unterwegssein

Nach jahrelangem Warten war es so weit, Gott sagte: „Geht los!“ Unser Ziel: Thailand. Bereits 2015 hatte Gott uns dieses Land aufs Herz gelegt, unsere Vision: Der Heiland für Thailand. Ende Juni verließen wir unsere geräumte Wohnung in Deutschland, die Koffer waren gepackt, aber nach Thailand ging es noch nicht.

Der Sommer war geprägt vom Reisen (USA & Deutschland), wir kamen unter bei Familie und Freunden. Anfang September hob unser Flieger endlich ab – wir sagten „Tschüss, Deutschland!“ und landeten auf den Philippinen. Fast drei Monate verbrachten wir dort und lernten von anderen, wie Gott hier seine Gemeinde baut, wie sie leben und wie man mit dem Auto sicher durch Manila kommt.

Treffpunkt mit Fürsorgeprogramm


Seit Mitte November sind wir endlich in Thailand. Aber sind wir angekommen? Jein! „Ja“, wir sind hier, haben die Koffer ausgepackt, studieren Kultur und Sprache. Aber zugleich „Nein“, denn wir sind noch unterwegs: Die Sprachschule ist nur der nächste Schritt zu den Menschen, die noch nichts von Gott gehört haben, dorthin, wo es (noch) keine Gemeinden gibt.

Als Familie haben wir gelernt, zwischen den Welten anzukommen und die schönen Seiten der Reise zu genießen und sie zu schätzen. Es bleibt eine Reise, auf der wir Gott erleben dürfen: wir sind gespannt, was sie uns noch bringt. Wir sind angekommen im Unterwegssein.

Hinweis: Die Beiträge von Missionaren sind persönliche Zeilen und geben nicht notwendigerweise die Meinung der VDM wieder.

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Aus dem Archiv der VDM (03/22)
So berief Gott Abraham. Genau diese Verse las ich 2017, als Delia und ich gerade mit unserem Sohn Elias auf einem Vision Trip unterwegs in Thailand waren. In mir bewegte sich etwas. Ich merkte, ...