Landes, Wolfgang und Dorothea

Landes, Wolfgang und Dorothea

Nummer: AC084000

Einsatzort: Santa Cruz de la Sierra, Bolivien

Partnerorganisation: FUNDENA
Heimatgemeinde: Rheinkirche Düsseldorf

E-Mail:
Skype: w.landes
Internet:

Kurzbeschreibung

"Für eine bessere Zukunft" ist ein Schulprojekt mit integralem Ansatz: Kindern, die in extremer Armut leben, wird die Schulbildung ermöglicht, die Eltern werden begleitet, geschult und gefördert. Wir wollen, dass Kinder, die in extremen Armutsverhältnissen leben, eine Chance auf Schulbildung bekommen.

Infos und Berichte

Beschreibung

Im Februar fängt in Bolivien das neue Schuljahr an, Hauptsaison für unsere Projekt „Für eine bessere Zukunft“. Im Gegensatz zu Deutschland, wo die Schulkinder ihre Unterrichtsbücher von der Schule geliehen bekommen, müssen sich die Schüler hier für jedes Fach das Lehrbuch und meistens noch ein Arbeitsbuch, selbst kaufen. In den ersten zwei Schulwochen wird den Schülern pro Fach mitgeteilt welches Schulbuch dieses Jahr verwendet wird und welche zusätzlichen Materialien benötigt werden. Jede Schule und jeder Lehrer definiert jedes Jahr neu mit welchem Schulbuch und Verlag im aktuellen Jahr gearbeitet werden soll. So bringen unsere Projektkinder ihre „Schullisten“ zu uns. Lehrbücher, Schulhefte, Stifte, verschiedene Farben, Pinsel, Schulranzen, Flöte, Zirkel, Bastelmaterial, etc. wird für jedes Kind je nach seiner Liste individuell besorgt. Für die Grundschule ist das mit den sechs Fächern noch relativ überschaubar, doch für die Oberstufe ist das Besorgen der Schulbücher für jeweils 13 Fächer ganz schön anspruchsvoll. Um die Schuluniform, Sportschuhe und Alltagsschuhe sowie Sportkleidung zu kaufen, gehen wir gemeinsam zu einem Großmarkt, um für jeden die passenden Schuhe und Kleidung zu finden. Die Monate Februar, März und April sind ausgefüllt unseren Projektkindern alles zur Verfügung zu stellen, was sie für das neue Schuljahr benötigen. Eine Grundausrüstung fürs Mäppchen (Mal- und Buntstifte) sowie Leuchtmarker, Uhu, Tesafilm, und zwei Schreibhefte besorgen wir auch für die Geschwisterkinder, sodass wir ingesamt über 100 Kindern den Schuleinstieg erleichtern können. In Zahlen ausgedrückt benötigt ein Grundschüler, obwohl er in einer staatlichen Schule kein Schulgeld bezahlen muß, rund 180 bis 200 Euro Startkapital, ein Schüler in der weiterführenden Schule ca. 300 bis 350 Euro. Bedenkt man, dass eine gewöhnliche bolivianische Familie zwei bis drei Kinder in der Schule haben und der durchschnittliche Monatslohn 280 Euro nicht übersteigt wird schnell klar, dass eine Großzahl der Schüler wegen fehlendem Schulmaterial den schulischen Anforderungen nicht nachkommen kann. Da ist auch der staatliche Bonus von 30 Euro pro Schulkind pro Jahr ein Tropfen auf den heißen Stein. Unser Projekt hilft kinderreichen Familien (ab 5 Kindern) die in extrem armen Verhältnissen leben.

Persönliches

Unser Lieblingszitat: Für Jesus zählt nicht was wir für ihn tun, sondern wer wir für ihn sind. (Oswald Chambers)

Wir essen gerne: Die bolivianische Küche ist reich an verschiedenen Gerichten die wir gerne essen. Hauptbeilage ist Reis (ja, Reis, und nicht Kartoffel). Eine Besonderheit ist das „Churrasco“ [Grillfleisch], welches nach südamerikanischer Art zubereitet wird.

Eine Reise von unserer Heimat bis an unseren Einsatzort dauert: Je nach Flugverbindung dauert die Reise von Haus zu Haus 24 bis 32 Stunden

Unsere Zielgruppe spricht: Spanisch

In Spanisch heißt „Ich liebe Dich“: Te amo

Uns nennen die Einheimischen: Gringos“ (Alle Menschen aus westlichen Kulturen werden „Gringos“ genannt, ursprünglich ein Schimpfwort für US-Amerikanische Soldaten in Mexiko, aus dem Englischen „Green go home“ [Grün geh heim].

Ein Spruch der das Leben in Bolivien beschreibt: Die Ladung wird erst während der Fahrt richtig hingestellt und verzurrt.


Ihre Unterstützung

Die Missionare brauchen Unterstützer wie Sie, um ihren Dienst vor Ort ausüben zu können. Bei Angabe Ihrer Kontaktdaten können die Missionare Sie über ihre Arbeit informieren:

Wolfgang und Dorothea Landes unterstützen