Zwischen Tradition und Moderne

Da fliegt Günter mit dem Hubschrauber in ein abgelegenes Dorf, wo es keinen Strom gibt und man noch mit selbstgeschnitzter Hacke sein Süßkartoffelfeld bearbeitet. Nach dem Rückflug kann er dann in der Stadt Wamena zum Geldabheben an den Geldautomaten gehen. Dort könnte Günter wiederum einen halbnackten Mann in traditioneller Tracht antreffen, der mit seiner Karte auch noch Geld abheben will. Es gibt Dörfer, da laufen Frauen „oben ohne“ herum; in Wamena hingegen sind manche vollverschleiert. Wo in den abgelegenen Gebieten mancherorts noch mit Muschelgeld und Schweinen bezahlt wird, zahlt man an allen anderen Orten mit der Landeswährung (IDR).

Zwischen den Kulturen

In Indonesien hat jeder Stamm seine eigene Kultur. Wenn wir von Papua über Bali nach Deutschland reisen, nähert man sich wieder der gewohnten „Zivilisation“. Und doch ist man noch in der Wärme Indonesiens, im verrückten Straßenverkehr zwischen Reisfeldern und Tempeln. In Deutschland angekommen, braust man über die Autobahn – ohne Schlaglöcher und muss wieder daran denken, den Müll zu trennen.

Wir lieben dieses abwechslungsreiche Leben zwischen den Kulturen, denn eines bleibt immer gleich: Unser eigentliches Zuhause ist bei Jesus im Himmel, und wir möchten noch möglichst viele Menschen dorthin einladen.

Vielen Dank, wenn Eure Gebete uns auf all dem „Unterwegs sein“ begleiten!

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Hinweis: Die Beiträge von Missionaren sind persönliche Zeilen und geben nicht notwendigerweise die Meinung der VDM wieder.

Günter und Birgits Blog

Hier gibt es noch mehr Beiträge und Geschichten von den Missionaren und ihrer Arbeit im Einsatzland zum Weiterlesen.

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unterwegs | Ausgabe 2/2025
15 Jahre lang forschten Missionare, um den Elsengg das Evangelium in ihrer Sprache zu bringen. Nun weicht die Angst vor Geistern der Hoffnung und Menschen erleben zum ersten Mal die befreiende Kraft von Jesu Liebe.
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unterwegs | Ausgabe 1/2025
Die Anfrage kam unerwartet: Einige Missionarskollegen baten dringend um Evakuierung – möglichst noch am selben Tag. Am Morgen hatten sie von Einheimischen erfahren, dass sich Rebellen auf den Weg gemacht hatten, um sie zu vertreiben.
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unterwegs | Mai 2024
Warum sollen Leute zum dritten oder vierten Mal das Evangelium hören, wenn es Menschen gibt, die es noch nie gehört haben? Wo können wir uns einbringen, damit auch noch die unerreichten Stämme von Jesus hören?