Verloren zwischen zwei Kulturen

Über viele Generationen wurden die Kinder in Internatsschulen fern der Heimat auf das Leben in der westlichen Gesellschaft vorbereitet – und haben dabei sehr viel verloren: das Wissen darum, wer sie sind; und sie haben nie gelernt, wie man Familie lebt.

Deshalb sind viele Familien zerrüttet und viele Ureinwohner fühlen sich bis heute unterlegen und minderwertig; diese Einstellung wurde oft nonverbal an die nächste Generation weitergegeben. Viele sind nirgends zu Hause, weder in der westlichen Kultur noch in ihrer eigenen: Ein Volk ohne Heimat!

Profitieren von zwei Kulturen

Sehr ermutigend hingegen war die Arbeit an einem Interview für Tribal Trails: Eine ältere Dame erzählte, wie schön es für sie war, in der Nähe des Reservats ihrer Mutter aufzuwachsen. Ihr Vater war europäischer Abstammung, sie lebten auf einer Farm. Sie freute sich über die Besuche des Großvaters mütterlicherseits, der Geschichten von früher erzählte und immer für Späße zu haben war. So profitierte sie von beiden Kulturen.

Nach der Hochzeit kam sie zum Glauben und machte mit ihrem Mann zusammen eigene Musik, gab christliche Konzerte. Viele Jahre lang hatten sie ein offenes Haus und gaben vielen Orientierung; durch den Dienst der beiden haben schon viele Ureinwohner in Christus ihre Identität gefunden.

Gebetsanliegen

  • dass Ureinwohner die Rettung in,Jesus finden und in Ihm heil werden
  • Versöhnung zwischen Ureinwohnern und westlicher Bevölkerung
  • um mehr Mitarbeiter bei Tribal Trails
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Hinweis: Die Beiträge von Missionaren sind persönliche Zeilen und geben nicht notwendigerweise die Meinung der VDM wieder.

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