Luft und Wasser, Stadt und Land – unterschiedliche Welten

Seit August 2022 wohnen wir wieder in Manaus am Amazonas. Nach 20 Jahren als Missionspilot ist Christoph gut auf dem Wasser angekommen, wo auch Rosirene sich ohne Mühe
zurechtfindet. In der Luftfahrt läuft ja vieles ganz anders ab als in der Schifffahrt, aber wir freuen uns und sind dankbar, dass der Übergang so problemlos vonstattengegangen ist. Wir arbeiten weiter mit derselben Mission und teilweise mit derselben Zielgruppe, nur dass wir jetzt eben viel langsamer an unseren Einsatzorten ankommen und meist auch länger vor Ort bleiben.

Kontraste erleben

Wie schon vorher mit dem Flugzeug, fällt uns bei unseren Einsätzen mit dem Klinikschiff immer wieder der große Kontrast zwischen Stadt und Land auf. Mit Einkaufszentren, guten
Restaurants, ordentlichen Straßen und vielem mehr ist Manaus in vielem eine moderne Stadt. Wenige Kilometer außerhalb von Manaus sieht das Leben ganz anders aus: Hier leben die Menschen in einfachen Pfahlbauten irgendwo am Wasser, wo man meistens nur mit dem Boot hinkommt.

Klinikschiff willkommen

Die Menschen in den Siedlungen am Amazonas, an Nebenflüssen und Seen leben vom Fischfang und wenn möglich vom Ackerbau für den Eigenbedarf. Ärzte und Zahnärzte sind meistens sehr weit weg und kommen selten, wenn überhaupt. So ist unser Klinikschiff immer willkommen und die Menschen empfangen uns freundlich und dankbar. Und wir sind nach jeder Reise sehr dankbar, dass wir uns wieder an den Annehmlichkeiten der Stadt erfreuen können.

Gebetsanliegen

Im zweiten Halbjahr war es hier extrem trocken. Bitte betet, dass die Auswirkungen für die Bewohner im Inland nicht so schlimm ausfallen.

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Hinweis: Die Beiträge von Missionaren sind persönliche Zeilen und geben nicht notwendigerweise die Meinung der VDM wieder.

Christoph und Rosirenes Blog

Hier gibt es noch mehr Beiträge und Geschichten von den Missionaren und ihrer Arbeit im Einsatzland zum Weiterlesen.

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unterwegs | Ausgabe 2/2025
Über dem Amazonas leuchten Venus und Jupiter wie ein einziger Stern. Für uns wurde dieser Moment zu einer stillen Erinnerung daran, warum wir hier sind: um Licht zu bringen in Orte, wo oft Dunkelheit und Hoffnungslosigkeit den Alltag bestimmen.
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unterwegs | Ausgabe 1/2025
Nein, wir sind nicht siebzig geworden, aber Asas de Socorro, die brasilianische Mission, mit der wir arbeiten, feiert dieses Jahr ihr siebzigjähriges Bestehen. Von diesen siebzig Jahren dürfen wir schon zwanzig Jahre mitarbeiten und mitfeiern, seit wir im April 2005 bei Asas de Socorro in Brasilien angekommen sind.
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unterwegs | Mai 2024
Seit dem letzten Jahr sind wir mit dem Klinikschiff auf dem Amazonas und seinen Nebengewässern unterwegs. Das hat verschiedene Konsequenzen.