Engagement gegen sexuelle Gewalt im Protestantismus in Frankreich
Ein Buch, das Bewusstsein schafft und Handlungswege aufzeigt
Dieses Buch ist für uns mehr als eine Analyse der bestehenden Problematik. Es ist eine umfassende Ressource und ein Appell zur Handlung. Die Evangelische Allianz in Frankreich, ebenso wie der CNEF, die rein evangelikale Allianz, verankert das Thema in einer geistlichen, juristisch, psychologisch und einer sexologischen Perspektive und beleuchtet die verschiedenen Formen von Gewalt, die in protestantischen Kontexten auftreten können:
- Sexuelle Gewalt
- Häusliche Gewalt und Missbrauch
- Geistliche Gewalt und Machtmissbrauch
- Gewalt gegen besonders schutzbedürftige Personen
- Hass und Diskriminierung in evangelischen und freikirchlichen Gemeinschaften
Unser Ziel mit diesem Buch ist es, konkrete Handlungsansätze zur Prävention und zur Unterstützung von Opfern bereitzustellen. Es ist uns als Gläubige einerseits und als Experten anderseits wichtig, aktiv gegen diese Missstände vorzugehen – sei es in der eigenen Gemeinde, am Arbeitsplatz oder im privaten Umfeld.
Diese Thematik hat in den letzten Jahren an Dringlichkeit gewonnen, insbesondere nach den Enthüllungen im Zuge der Missbrauchsskandale in der katholischen Kirche, die auch die evangelischen Gemeinden und Freikirchen Frankreichs in eine Reflexionsphase geführt haben.
Pastor Christian Krieger, Präsident der FPF, hob in seiner Ansprache hervor, dass es notwendig ist, das Schweigen zu brechen und Opfern zuzuhören. Ein Exemplar unseres Buches wurde bereits der französischen Ministerin für Gleichstellung überreicht, um das Bewusstsein auf höchster politischer Ebene zu schärfen.
Mit diesem engagierten Werk wollen wir ein klares Signal setzen: Gewalt hat keinen Platz im Protestantismus – und es liegt an uns allen, einen sicheren Raum für jede und jeden zu schaffen. Ohne diesen «Safeplace» ist es schwierig glaubwürdig das Evangelium Jesus Christi an die Menschen zu bringen.
Das Buch erscheint offiziell am 14.2. in ein paar Tagen.
